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Linsenimplantation
Mehr als nur eine Alternative

Nicht jeder erfüllt die Voraussetzungen für eine Laseroperation. Ideal bei hoher Fehlsichtigkeit und bei Alterssichtigkeit.

ICL Linsenimplantation

EVO ICL – scharf sehen OHNE Gewebe entfernen

Eine ICL Implantation ist die moderne und schonende Methode, seine Fehlsichtigkeit korrigieren zu lassen. Viele, die für eine LASIK nicht die idealen Voraussetzungen haben oder eine reversible Korrektur wünschen, können mit der EVO ICL versorgt werden: der kurze, schmerzfreie Eingriff im Dämmerschlaf korrigiert sehr hohe Fehlsichtigkeiten bis zu –16 und Hornhautverkrümmungen bis 6 Dioptrien. Der Vorteil: bei einer ICL Implantation muss kein Gewebe an der Hornhaut entfernt werden. ICL sind hauchdünne Linsen die - von aussen unsichtbar - zwischen Regenbogenhaut (Iris) und eigener Linse platziert werden.

Unterschied zu Laser-Methode

Mit der EVO ICL können auch Bereiche mit höherer Fehlsichtigkeit (bis -16 Dpt) abgedeckt werden. Der Eingriff wird in Dämmerschlaf durchgeführt und man bekommt einen durchsichtigen Verband bis zur ersten Nachsorge auf beide Augen. Zur Implantation der EVO Linse benötigt man einen seitlichen Zugang an der Hornhaut der nur 1/5 so groß ist wie die Schnitte, die bei Laserbehandlungen notwendig sind. Es muss kein Hornhautgewebe abgetragen werden, wie bei den Lasermethoden und der Eingriff ist reversibel: d.h. die Linsen können auch wieder entfernt bzw. ausgetauscht werden.

Linsentypen

Die EVO ICL Linsen sind aus biokompatiblem Material - dem sogenannten Collamer. Das Material bietet einen extra UV-Schutz und ist extrem flexibel. Die Linsen gibt es zur Korrektur von Kurz- bzw. Weitsichtigkeit und auch mit zusätzlicher Korrektur der Hornhautverkrümmung.

Korrektur bei Alterssichtigkeit

Sowohl die verschiedenen Augenlasermethoden (LASIK, Smart Surf, ReLEx SMILE, Femtolasik) als auch die EVO ICL sind dafür geeignet, Kurz- und Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen zu korrigieren.

Beginnt aber bereits die Alterssichtigkeit, werden diese Methoden in der Regel nicht mehr angewendet.

Multifokallinsen und Isofokallinsen gegen Alterssichtigkeit

Alterssichtigkeit - oder auch Altersweitsichtigkeit genannt – tritt früher oder später bei jedem ein. Sie entsteht nämlich durch den ganz normalen Veränderungsprozess des Körpers. Ab ca. dem 40. Lebensjahr nimmt die Flexibilität der Augenlinsen ab. So verhärten sie sich und können sich nicht mehr (so gut) auf Ferne und Nähe einstellen.

Die Alterssichtigkeit kann aber durch die Implantation von sogenannten Multifokallinsen oder Isofokallinsen dauerhaft behoben werden. Diese Linsen aus biokompatiblem Material werden anstelle der alterssichtigen Augenlinse eingesetzt. Man kann sie deshalb nicht spüren und sie sind von außen nicht sichtbar. Da sich die Stärken der multifokalen/isofokalen Linsenimplantate nicht mehr ändern, kann in den meisten Fällen dauerhaft auf eine Gleitsicht- oder Lesebrille verzichtet werden. Die neueste Generation der Isofokallinsen - auch EDOF genannt - (engl. enhanced depth of focus) ermöglichen ein sehr naturnahes Sehen. Die Übergänge zu den unterschiedlichen Sehentfernungen sind wie mit den natürlichen Linsen fließend. 

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Prof. h.c. Dr. med. Amir-M. Parasta - jameda.de